Verkorkste Familienpolitik

Felix: Unsere Älteste hat immer noch keinen Kindergartenplatz gefunden. Sie hat heute angerufen. Vielleicht bleibt sie dann länger zuhause.

Karla: Ja, was ist den los mit den Politiker. Warum Soll die Conny zuhause bleiben? Nur weil die zu blöd sind, genügend Betreuungsplätze auch für Randzeiten bis18.00 Uhr zu organisieren.

Felix: Verkäuferinnen sitzen bis um 21.00 Uhr an der Kasse und in den Hotels und Krankenhäusern geht es bis in die Nacht rein oder in den nächsten Morgen. Aber das interessiert unsere Herrschaften in der Politik nicht. Die holen sich dann einfach ein Kindermädchen für die Kinder und Enkel ins Haus.

Karla: Andererseits will unsere Conny ja auch noch was von den Kindern haben. Ihr Mann kann schlecht als Ingenieur beim Kunden Wegbleiben. Heutzutage müssen die jungen Frauen ja doppelt und dreifach aktiv sein. Für die Kinder, den Job, damit die staatlichen Sozialsysteme nicht zusammenkrachen und am besten ncoh in der häuslichen Altenpflege. Verrückt, was die in Berlin und im Land Familienpolitik nennen.

Felix: Unsere Kinder zahlen dann den kinderlosen Karrieristen und Doppelverdienern die staatliche Rente. Vielleicht sollten wir sie ins Ausland schicken, bevor unsere Kinder und Enkel wie die Weihnachtsgänse ausgenommen werden. Es ist doch nicht nur die Lohnsteuer, sondern auch die oft vergessene Mineralössteuer, Mehrwertsteuer, Versicherungssteuer, die Sozialabgaben die Gebühren in den Ämtern und noch die erhöhte Grunderwerbssteuer mit der sich die politische Elite ihre Parteien und steigenden Diäten finanziert. Die Halsabschneider.

Karla: Und selber sind die feinen Abgeordneten meist nicht mehr in der gesetzlichen Krankenversicherung und vor allem zahlt keiner von denen in die Rentenkasse ein. Die wissen genau, dass da für die nächste Rentnergerneration kaum mehr was rauskommt. Die anderen zahlen für die jetzigen Rentner in die Rentenversicherung und müssen gleichzeitig eine Privatrente aufbauen. Und das bei den niedrigen Zinsen.

Felix: Leider sind viele noch so dämlich und zahlen weiter aufs Sparbuch oder in eine Kapitallebensversicherung ein. Bei den niedrigen Zinsen – schön verrückt. Wenigstens haben wir und von dem Zeug verabschiedet. Dank dem Onkel Herbert haben wir nur noch unsere ETFs und Aktienfonds. Die einzige Rettung vor den politischen Gaunern und Wegelagerern. Wir können ja nicht wie der Kaiser Franz und andere aus der Industrie ins Ausland ausweichen.

Karla: Und was die Herren in Berlin auf Kosten von uns Steuerzahler machen, wollen sie auch noch verheimlichen wie das Lobbyregister oder die öffentlich bezahlten Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages. Zum Glück gibt es inzwischen das Internet. Dort können sich die Bürger gegen die Abgeordneten wehren wie mit der Plattform fragdenstaat.de. Erst so werden die MdBs einknicken und sich wieder an denen orientieren, die sie vertreten sollen. In Zukunft können wir dann hier nachsehen, ob die Abgeordneten versuchen, objektiven Kriterien bei der Gesetzgebung zu folgen oder der Parteiführung unkritisch zustimmen.

„Viel zu viele Flüchtlinge“ – meint Felix

Felix ein Ausbilder eines Industriebetriebes in Ruhestand bei der Frühstückslektüre:

Ja, schon wieder so viele neue Flüchtlinge

Seine Frau Karla, die an der Volkshochschule als Kursleiterin arbeitet:

Ist ja kein Wunder, wenn Deine CSU-Leute Putin in Moskau anhimmeln und umarmen. Das Busserl habe sie noch vergessen. Gleichzeitig lässt er in Syrien über Aleppo
Bomben abwerfen. Gratulation zu deiner Regierungspartei mit Außenfiliale in Moskau.

Felix: Der Seehofer macht wenigstens was. Ich will, dass wir wissen wer in unser Land kommt.

Karla: Dann soll den CDU-Innenministern einmal jemand erklären, wie man mit den richtigen Geräten im Digitalzeitalter von den Flüchtlingen ein Foto macht, den Fingerabdruck einscannt und eine zentrale Datei anlegt, auf die jede Kommune zugreifen kann. Dann gibt keine Doppel-Asylleistungen. Weniger Schreien und mehr Machen würde uns weiter bringen und eine Menge Geld ersparen. So dämlich wie unsere Bürokraten und die dafür verantwortlichen Politiker muss man erst einmal sein. Die Leute werden ja doppelt und dreifach registriert und verwaltet. Und das im Digitalzeitalter.

Felix: Die Sozis blockieren ja alles. Solange wir nur nach Quartieren suchen, ist keine Zeit für Integration – bei den Massen.

Karla: Wenn die Populisten endlich mal effektiv organisieren, brauchen sie nicht über die armen Flüchtlinge  herziehen, die im Schnitt weniger kriminell sind als die einheimische Bevölkerung – sagt selbst die Polizei mit ihrer Statistik.

Felix: Und sollen jetzt noch dreimal so viele Familienangehörige nachkommen?

Karla: Quatsch, es geht doch erst einmal um die Kinder ohne Eltern, für die wir teure Heimplätze und Erzieher finanzieren müssen, wenn die Eltern nicht nachkommen dürfen. Da soll es nur um wenige Tausend gehen. Auf die kommt es auch nicht mehr an.

Felix: Und wann arbeiten die mal?

Karla: Wenn unsere Bürokraten es schaffen, schneller Deutschkurse anzubieten, können die auch früher Arbeiten. Man kann auch erst einmal unkompliziert Unterricht über Youtube anbieten. Wir stehen uns mit unserer rückständigen Verwaltung selbst im Weg. Es dauert auch viel zu lange, bis zusätzliche notwendige Verwaltungsmitarbeiter eingestellt werden.

Felix: Und woher nehmen wir die fehlenden Schullehrer? Sollen die Kinder in Klassen mit 40 Schülern gehen?

Karla: Auch hier könnten die Verantwortlichen einmal übergangsweise unbürokratischer agieren – mit Youtube-Videos vom Unterricht guter Lehrer und Lehramtsstudenten, die stundenweise aushelfen.