Miserabler Meinungsjournalismus in den Tagesthemen

Wie sachlich neutral berichten die Medien über aktuelle Wahlkämpfe? Die Tagesthemen scheinen eine unterschwellige Kampagne gegen die CDU zu fahren. Der von 17 Unionspolitikern unterschriebene offene Brief in der „Zeit“ sei ein durchsichtiges Wahlmanöver, sagt die Moderatorin gleich zu beginn scheinbar sachlich, ohne dass dies als eindeutiger Kommentar gekennzeichnet wird.
Ole von Beust wird unterstellt, dass er es nicht ehrlich meint, wenn er mitunterschreibt, Ausländerpolitik dürfe nicht zum Wahlkampfthema degradiert werden.

Mit höchster Wahrscheinlichkeit dürften sich auch die Tagesthemen dem Medienchor angeschlossen haben, der Ex-Minister Clement wegen seiner Äußerung der hessischen SPD gegenüber kritisierte, er sei illoyal gegenüber seiner eigenen Parte. Dennoch wirft man nun den CDU-Briefunterschreibern vor, sich nicht im hessischen Wahlkampf gegen den Parteifreund Koch gestellt zu haben.

Fehlt hier beim Tagesthemen-Team jeder gesunder Menschenverstand oder will man nun in Hamburg der SPD Stimmen zutreiben, indem man der CDU und Ole von Beust Dinge unterstellt, ohne dafür sachliche Begründungen mitzuliefern? Bereits die Aussagen Kochs zur Kriminalität von Kindern unter 14 Jahren in der „Bild am Sonntag“ wurden von zahlreichen Medien komplett verdreht – sicher nicht aus Zufall.

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